„Was kostet eine Website?“ ist die häufigste Frage, die mich erreicht — und die ehrlichste Antwort lautet zunächst: Das kann Ihnen niemand seriös sagen, ohne zu wissen, was die Seite leisten soll. Das ist keine Ausrede. Es ist derselbe Grund, aus dem ein Handwerker keinen Preis für „ein Haus“ nennt.
Die drei Faktoren, die den Preis wirklich treiben
In der Praxis entscheiden nicht Design-Geschmack oder Farbwünsche über den Aufwand, sondern drei nüchterne Dinge:
- Anzahl eigenständiger Seitentypen. Zwanzig Unterseiten nach demselben Muster kosten kaum mehr als fünf. Fünf Seiten, die alle anders funktionieren, kosten deutlich mehr.
- Herkunft der Inhalte. Liegen Texte und Bilder vor, wird gebaut. Müssen sie erst entstehen, ist das ein eigenes Projekt — und in aller Regel der größte Zeitfaktor.
- Anbindungen. Eine Seite, die für sich steht, ist überschaubar. Sobald Kalender, Warenwirtschaft, Zahlungsanbieter oder ein CRM mitspielen sollen, wächst der Aufwand sprunghaft.
Warum Pauschalpreise fast immer daneben liegen
Ein Listenpreis muss den schlimmsten Fall abdecken, sonst rechnet er sich für den Anbieter nicht. Für Sie heißt das: Entweder Sie bezahlen einen Puffer für Aufwand, den Ihr Projekt nie verursacht — oder der Preis ist so knapp kalkuliert, dass er nur mit einer Vorlage und minimaler Anpassung zu halten ist. Beides ist ein schlechtes Geschäft. Deshalb nenne ich einen Preis erst, wenn ich den Umfang kenne, und dann als Festpreis.
Was in einem seriösen Angebot stehen sollte
- Konkreter Leistungsumfang: welche Seiten, welche Funktionen, wie viele Korrekturrunden.
- Wer die Inhalte liefert — und bis wann.
- Was nach dem Livegang passiert: Wartung, Updates, Ansprechpartner.
- Wem der Quellcode gehört und ob Sie die Zugänge bekommen.
- Laufende Kosten getrennt vom einmaligen Preis: Domain, Hosting, eventuelle Lizenzen.
Die günstigste Website ist selten die billigste
Eine Seite, die niemand findet und die keine Anfragen erzeugt, kostet Sie nicht ihren Preis — sie kostet Sie die Aufträge, die nie kamen. Umgekehrt ist ein aufwendiger Auftritt für ein Angebot, das sich noch nicht bewährt hat, verbranntes Geld. Deshalb gibt es bei Klickhafen bewusst beide Wege: eine Baukasten-Lösung für den schnellen, günstigen Einstieg und individuelles Webdesign, wenn Eigenständigkeit den Unterschied macht.
Welcher Weg für Sie richtig ist, lässt sich in einem kurzen Gespräch klären. Meist reichen zwei Sätze zu Ihrem Vorhaben, damit ich Ihnen sagen kann, in welcher Größenordnung wir uns bewegen — und ob sich das für Sie überhaupt rechnet.