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Grundlagen

Was kostet eine Website 2026 wirklich?

Kurz beantwortet

Eine professionelle Website kostet in Deutschland je nach Umfang typischerweise zwischen einem niedrigen vierstelligen Betrag für einen fokussierten Auftritt mit wenigen Seiten und einem fünfstelligen Betrag für individuelle Anwendungen mit Anbindungen. Den Preis bestimmen vor allem drei Dinge: die Anzahl eigenständiger Seitentypen, ob Inhalte vorhanden sind oder erst entstehen müssen, und ob Fremdsysteme angebunden werden. Wer einen Festpreis ohne Gespräch nennt, kalkuliert entweder einen Puffer ein oder liefert eine Vorlage.

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Lesezeit
6 Minuten

„Was kostet eine Website?“ ist die häufigste Frage, die mich erreicht — und die ehrlichste Antwort lautet zunächst: Das kann Ihnen niemand seriös sagen, ohne zu wissen, was die Seite leisten soll. Das ist keine Ausrede. Es ist derselbe Grund, aus dem ein Handwerker keinen Preis für „ein Haus“ nennt.

Die drei Faktoren, die den Preis wirklich treiben

In der Praxis entscheiden nicht Design-Geschmack oder Farbwünsche über den Aufwand, sondern drei nüchterne Dinge:

  • Anzahl eigenständiger Seitentypen. Zwanzig Unterseiten nach demselben Muster kosten kaum mehr als fünf. Fünf Seiten, die alle anders funktionieren, kosten deutlich mehr.
  • Herkunft der Inhalte. Liegen Texte und Bilder vor, wird gebaut. Müssen sie erst entstehen, ist das ein eigenes Projekt — und in aller Regel der größte Zeitfaktor.
  • Anbindungen. Eine Seite, die für sich steht, ist überschaubar. Sobald Kalender, Warenwirtschaft, Zahlungsanbieter oder ein CRM mitspielen sollen, wächst der Aufwand sprunghaft.

Warum Pauschalpreise fast immer daneben liegen

Ein Listenpreis muss den schlimmsten Fall abdecken, sonst rechnet er sich für den Anbieter nicht. Für Sie heißt das: Entweder Sie bezahlen einen Puffer für Aufwand, den Ihr Projekt nie verursacht — oder der Preis ist so knapp kalkuliert, dass er nur mit einer Vorlage und minimaler Anpassung zu halten ist. Beides ist ein schlechtes Geschäft. Deshalb nenne ich einen Preis erst, wenn ich den Umfang kenne, und dann als Festpreis.

Was in einem seriösen Angebot stehen sollte

  • Konkreter Leistungsumfang: welche Seiten, welche Funktionen, wie viele Korrekturrunden.
  • Wer die Inhalte liefert — und bis wann.
  • Was nach dem Livegang passiert: Wartung, Updates, Ansprechpartner.
  • Wem der Quellcode gehört und ob Sie die Zugänge bekommen.
  • Laufende Kosten getrennt vom einmaligen Preis: Domain, Hosting, eventuelle Lizenzen.

Die günstigste Website ist selten die billigste

Eine Seite, die niemand findet und die keine Anfragen erzeugt, kostet Sie nicht ihren Preis — sie kostet Sie die Aufträge, die nie kamen. Umgekehrt ist ein aufwendiger Auftritt für ein Angebot, das sich noch nicht bewährt hat, verbranntes Geld. Deshalb gibt es bei Klickhafen bewusst beide Wege: eine Baukasten-Lösung für den schnellen, günstigen Einstieg und individuelles Webdesign, wenn Eigenständigkeit den Unterschied macht.

Welcher Weg für Sie richtig ist, lässt sich in einem kurzen Gespräch klären. Meist reichen zwei Sätze zu Ihrem Vorhaben, damit ich Ihnen sagen kann, in welcher Größenordnung wir uns bewegen — und ob sich das für Sie überhaupt rechnet.

Klartext

Noch offene Fragen

Ein fokussierter Auftritt mit wenigen Seiten liegt in Deutschland typischerweise im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich, wenn er individuell gestaltet und technisch sauber gebaut wird. Auf Basis eines Baukastens ist der Einstieg deutlich günstiger. Den konkreten Betrag nenne ich erst, wenn ich weiß, ob Inhalte vorliegen und ob etwas angebunden werden muss.

Auf den ersten Blick ja, über die Laufzeit meist nicht. Rechnen Sie die monatliche Gebühr auf drei bis fünf Jahre hoch und vergleichen Sie das mit einem Festpreis. Prüfen Sie außerdem, ob Sie bei Kündigung Ihre Website behalten. Wenn nicht, mieten Sie Ihren eigenen Auftritt.

Die Grundkosten sind überschaubar: Domain und Hosting bewegen sich für einen normalen Firmenauftritt im niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat. Dazu kommen optional Wartung und inhaltliche Betreuung. Wichtig ist, dass diese Posten im Angebot getrennt ausgewiesen sind.

Weil jeder genannte Preis für einen Teil der Interessenten zu hoch und für den anderen zu niedrig wäre. Ich müsste einen Puffer einrechnen, den die meisten Projekte nicht brauchen. Nach einem kurzen Gespräch bekommen Sie stattdessen einen Festpreis, der zu Ihrem Umfang passt.

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Gilt das auch für Ihren Fall?

Der Beitrag ist allgemein — Ihr Projekt ist es nicht. Schreiben Sie mir kurz, worum es geht, und Sie bekommen eine Einschätzung, die zu Ihrer Lage passt.